29.07. bis 01.08., Cooinda Lodge bis Devils Marbles

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29.07. (320 km)

Kurz nach 6 Uhr fahren die Busse zur Morgentour am Yellow Waters. Es regnet ein bisschen, das erste Mal seit 4,5 Monaten. Aber nur kurz und dann gibt es einen tollen Sonnenaufgang. Die Tour ist super. Wir sehen viele Krokodile
Yellow Waters Salty  Yellow Waters
und eine Menge verschiedene Vögel wie Kingfisher, Magpie Gänse, Weißkopfadler …
Yellow Waters
Nach 2 Stunden sind wir zurück und frühstücken schön (war inkl.). Danach packen wir zusammen und fahren weiter.
Road Train
Nächster Stop ist an den Edith Falls. Hier gehen wir baden. 
Edith Falls
Weiter geht’s nach Katherine, wo wir tanken und etwas einkaufen. Dann fahren wir bis zur letzten heutigen Station, dem Nitmiluk Gorge Camping Ground. Da haben wir eine Powered Site vorgebucht. 
Am Abend sehen wir hier eine Menge Kookaburras, die sitzen überall rum und sind überhaupt nicht scheu.
Kookaburra

30.07. (150 km)

Pünktlich 7 Uhr geht die Dawn Tour in der Nitmiluk Gorge (früher Katherine Gorge) los. Es ist traumhaft, morgenkühl, mit Sonnenaufgang und allem Drum und Dran.
Nitmiluk Gorge
Wir sehen das erste Mal Süßwasserkrokodile. Nach 2 Stunden ist die Fahrt durch 2 Gorges vorbei. Wir laufen noch zum Baruwei Lookout
Nitmiluk Gorge
und dann gibt’s Frühstück im Visitor Centre (z.B. Cherry Ripe Kuchen und Jaffa Kuchen). Danach packen wir zusammen und fahren los.
Dann fahren wir zu den Cutta Cutta Caves. Wir können 13 Uhr an der Führung teilnehmen, die wieder super ist. Die Höhle haben wir schon vor 20 Jahren besucht. Einzelheiten aus dem damaligen Reisebericht:

[Die Höhle ist eine tropische Tropfsteinhöhle, sie ist sehr warm und feucht. Höhlen dieser Art (hot & humid) gibt es selten auf der Welt. Je tiefer man hineingeht, um so mehr läuft einem das Wasser von der Stirn. Der Name stammt, wie uns der Ranger erzählte, aus einem Aborigine-Dialekt und bedeutet in etwa ”viele Sterne”, was verständlich wird, wenn man an einer Stelle steht, an der Fels wie ein Sternenhimmel glitzert. In dieser Gegend gibt es, wie sonst natürlich auch, giftige Schlangen, was uns die Schlangenhäute, die überall in der Höhle herumhängen, mit gemischten Gefühlen betrachten lässt.]
Cutta Cutta Caves

Weiter geht’s Richtung Mataranka. Wir haben ein Cabin im Mataranka Homestead gebucht. Der Thermal Pool ist herrlich, schön warm und hat super frisches Wasser, da es immer abfließt und die Quelle nur ein paar Meter weiter ist.
Mataranka
Auf dem Rückweg sehen wir eine Schlange unter dem Metallfußweg, was es für eine ist, wissen wir aber nicht.
Danach schauen wir uns noch die Replica der Elsey Homestead an.
Danach gibt es Abendbrot und Live Music.

31.07. (435 km)

Heute werden wir viel fahren. 
Zuerst halten wir nochmal in Mataranka an, tanken und kaufen Briefmarken. Dann fahren wir zum Elsey Cemetery sowie zum originalen Standort des Elsey Homestead.
Elsey Cemetery
Hier ist es echt einsam. Am Wegrand liegt ein toter Esel, das passt irgendwie. Ist aber schon interessant. Vielleicht lese ich das Buch „We of the Never Never“ auch mal.
Weiter geht’s zum Daly Waters Pub. Der ist ziemlich berühmt, besonders für seine ausgefallene Wanddekoration.
Daly Waters Pub
Hier ist es schön und wir trinken was Kaltes (Bier geht leider nicht) und essen einen Meat Pie. 
Jetzt kommt die längste Etappe für heute bis Renner Springs.
Outback
Das ist im Prinzip ein Road House mit Caravan Park. Zum Glück gibt es noch eine Powered Site für uns. 
Renner Springs    Renner Springs
Wir essen schön zu Abend und schauen den absolut eindrucksvollen Sternenhimmel an.

01.08. (325 km)

Dann geht’s weiter Richtung Tennant Creek. Wir fahren zuerst zum Battery Mining Museum, um nach einer Führung zu fragen. Es gibt eine, aber erst 15 Uhr. Wir schauen uns die dortige Ausstellung über einen gewissen Albert Borella und eine kleine Mineralienausstellung an. Dann wollen wir uns noch das Nyinkka Nyunyu Cultural Art Centre anschauen, aber das ist zu. Stattdessen fahren wir zur Tennant Creek Telegraph Station.
Tennant Creek Telegraph Station
Das ist mal wieder schön, diese alten Telegraphenstationen sind meist einen kurzen Stop wert. Zurück am Battery Mining Museum beginnt die Führung pünktlich. Es ist eine persönliche Führung für uns 4, da keiner weiter da ist. Der Führer macht das sehr gut und anschaulich, ein paar Brocken Deutsch kann er auch. Wir erfahren vieles über die speziellen Eigenarten des Goldabbaus in Tennant Creek, z.B., dass hier das Gold nicht in Quarz, sondern in Eisenstein steckt und nur in sehr feinen Körnern vorkommt.
Dann düsen wir los Richtung Devils Marbles (Karlu Karlu). Es wird sehr knapp, aber wir schaffen es rechtzeitig zum Sonnenuntergang und dank des kleinen Autos bekommen wir sogar noch einen Platz auf dem Buschcamp.
Devils Marbles Camp Ground
Die Devils Marbles bei Sonnenuntergang sind traumhaft und ebenso traumhaft ist der Sternenhimmel bei dieser Dunkelheit. Ich konnte sogar die Milchstraße fotografieren.
Devils Marbles

02.08. bis 05.08., Devils Marbles bis Undara Lava NP

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